In Felsberg geht eine wichtige Erfolgsgeschichte weiter: Der Mädchentreff, dessen Zukunft lange ungewiss war, hat neue Räume im Mehrgenerationenhaus an der Drei-Burgen-Schule gefunden. Viele Frauen und Mädchen hatten den Treff in der Untergasse als ihr „zweites Zuhause“ (sehr relevant für unsere Flüchtlinge) erlebt – umso größer war die Sorge, als Stadt und Landkreis die bisherige Förderung strichen und das Aus drohte. Bürgermeister Dr. Björn Faupel verwies damals auf den angespannten Haushalt und rechtliche Fragen, doch für die Mädchen stand fest: Ihr geschützter Ort zum Reden, Lernen, Spielen und einfach Dasein darf nicht verschwinden.
Entscheidend für die Rettung war das ehrenamtliche Engagement – besonders des Ortsbeirats Felsberg. Er organisierte Spenden im Rahmen mehrerer Veranstaltungen, etwa der Konzertreihe im Rhododendrongarten, einem Abend mit Singer-Songwriter Niklas Vaupel in der evangelischen Kirche Felsberg sowie einem Kabarettabend in der Trattoria Ypsicron. Ergänzt durch Mittel des Deutschen Pfadfinderbundes und der Stadtjugendpflege konnten so Miete, Ausstattung und Angebote des Treffs gesichert werden. Nun bleibt der Mädchentreff ein Ort, an dem Felsberger Mädchen Selbstbewusstsein, Bildung und Gemeinschaft erleben – von Schwimmkursen über Ausflüge bis hin zu kreativen Projekten. In einer Zeit, in der viele Angebote für Jugendliche unter Spardruck stehen, zeigt Felsberg, was eine engagierte Stadtgesellschaft bewegen kann.



Ich freue mich total. Was ich nicht wusste, warum nicht mehr in der Untergasse?
Das freut mich! Die Förderungen fielen wie beschrieben weg und die neue Location im Mehrgenerationen Bereich der Drei-Burgen-Schule sind viel günstiger